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Name: Seidler
Vorname: Sven
Nr.: 11
Position: KM
Geb.-Dat.: 16.07.1988
Größe: 1,92
Beruf: Beamter
Im team: 2008
letzter Verein: TG Münden
Besonderheiten: Kapitän

 

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Sven Seidler

Oh Captain, mein Captain!

Vorletzter in unser Vorstellungsrunde, aber garantiert nicht vergessen: Unser Fels in der Brandung, Sven Seidler, besser bekannt als Fusi.

1988 in Halle an der Saale geboren, handelt es sich bei Sven um den wahrscheinlich beliebtesten Ostimport seit dem Sandmännchen. Handballerisch war er jedoch erst bei den Vereinen HG Köthen, SC Magdeburg und TG Münden aktiv, bevor er 2008 den Reizen des OHV erlag und im Herzen Ostfrieslands landete. Damit trägt Fusi übrigens mit Abstand am längsten das rot-schwarze Trikot der ersten Herren und hat sogar noch selbst im altehrwürdigen IGS-Hexenkessel gespielt. Zu einer Zeit als andere Spieler der jetzigen Mannschaft, wie Wilke oder Freddy, noch brav auf der Tribüne die Pappklatschen schwangen.

Genug der Historie, wieder zurück zu Sven. So robust und körperbetont auf dem Spielfeld, abseits des Spielfeldes ist er eher ein gelassener Zeitgenosse. Fusi widmet sich in seiner Freizeit, wenn er nicht gerade das gefühlte 10. Mal am Tag mit Tochter und Hund spazieren geht, seiner riesigen Filmesammlung. Einer seiner Favoriten ist Black Hawk Down. Wenn allerdings mal der Strom ausfallen würde greift er zum Buch. Seine Lieblinge sind The Road von Cormac Mc Carthy oder Inferno von Dan Brown. Obwohl sich Sven mit seiner Frau und Kind in Aurich sehr heimisch fühlt, vermisst er vor allem die selbstgemachten Bratkartoffeln seines Vaters. Zum Glück sind seine Eltern fast immer auf Tour und reisen durch die halbe Republik um Fusi bei Auswärts- und Heimspielen zu unterstützen. Deswegen freute sich Sven auch sehr auf das Auswärtsspiel in Magdeburg, da es zum einen seine erste Profistation war, zum anderen wurde der Weg für die Familie ausnahmsweise Mal kurzgehalten.

Unser Kapitän beschreibt sich selbst als diszipliniert, rational, kühl und direkt. Die perfekte Fassade um nachts heimlich seiner Superheldentätigkeit nachzugehen. Vor allem Batman inspiriert ihn. Seinem Vorbild ähnlich kennt und schätzt ihn die Mannschaft, als ehrliche und ruhige Stütze, die gerne im Schatten arbeitet und das Scheinwerferlicht http://www.ohvaurich.de/nicht braucht, aber auf die man sich in Notfällen immer verlassen kann.

„Denn er ist kein Held. Er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer. Ein dunkler Ritter.“ Die Comicfans wissen, was wir meinen.

Am Sonntagmittag gibt es bei Fusi wieder traditionell Fleisch mit Nudeln. Das kann nur eins bedeuten: Heimspiel in der Sparkassenarena. Angeführt von unserem Kapitän geht es immer los! Passend dazu Fusis Lebensmotto: Semper Fidelis. Immer treu.

Bleiben Sie uns treu und kommen Sie sonntags in die Arena!

(Anmerkung: Dieser Bericht wurde von Torben schon vor längerer Zeit geschrieben. Augenblicklich steht natürlich im Vordergrund, dass die Operation gut verlaufen ist, unser Captain bald wieder fit ist. Gute Besserung, Fusi!)