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Gut gelaunt ins nächste Auswärtsspiel

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 06.10.2017 | |   1. Herren

Nach zuletzt zwei Siegen und einem spielfreien Wochenende tritt der OHV in derzeit bestmöglicher Besetzung heute in Ahlen an

Aurich. Erholt gehen die Handballer des Drittligisten OHV Aurich in ihre nächste Partie. Am vergangenen Wochenende waren sie spielfrei. Am heutigen Freitag treten sie um 20 Uhr bei der Ahlener SG an.

 

Hinter den Aurichern liegen zwei kräftezehrende Auswärtsaufgaben, die sie mit hohem Aufwand und personell dezimiert erfolgreich lösten. Das war im Vorfeld nicht zu erwarten gewesen. Mit Blick auf den extremen körperlichen Einsatz, den sie dafür betreiben mussten, kam ihnen die Pause daher ganz gelegen. So konnten Spieler auch Verletzungen auskurieren und Kräfte sammeln. Am schlimmsten hatte es Wilke de Buhr erwischt, der wegen einer genähten Platzwunde in der Hand im Spiel zuletzt beim TV Korschenbroich gar nicht eingreifen konnte.

 

OHV-Trainer Arek Blacha konnte in dieser Woche, ausgenommen die Langzeitverletzten, mit seinem kompletten Kader arbeiten. Das hat es in dieser Saison noch nicht häufig gegeben.

 

Für die Auricher ist die Partie bei der Ahlener SG das dritte Auswärtsspiel in Folge. Die ersten beiden haben sie gewonnen. Klar, dass sie die positive Serie fortsetzen wollen.

 

Mit der Ahlener SG bekommen sie es mit einer Mannschaft aus ihrem sportlichen Umkreis zu tun. 6:4 Punkte sind die bisherige Ausbeute des OHV, 6:6 haben die Ahlener auf ihrem Konto. Am vergangenen Wochenende gewannen sie mit beeindruckenden 41:33 Toren bei der SG Menden Sauerland Wölfe. Von diesem Ergebnis lassen sich die Auricher jedoch nicht einschüchtern. Es spiegelt nicht ganz den Verlauf wider. Denn bis zehn Minuten vor Schluss war das Spiel ausgeglichen verlaufen.

 

Die Ahlener haben sich als Saisonziel gesetzt, einen ungefährdeten Platz über der Abstiegszone zu belegen. Nach den Eindrücken, die Blacha von der Mannschaft per Video gewonnen hat, stuft er die Mannschaft stärker ein: „Aber es jetzt noch zu früh, um eine Mannschaft zu platzieren. Diese Liga ist so ausgeglichen.“

 

Der Kader der Ahlener sei gut, so Blacha. Im Vergleich zur vergangenen Saison hat er sich fast nicht verändert. Lediglich ein Spieler gehört nicht mehr dazu. Er ist besetzt mit großen Spielern, die gut zupacken. Und er wird trainiert von einem, der zu den Freunden Blachas gehört, von Sascha Bertow. Seit 2011 ist Bertow jetzt bereits in Diensten der Ahlener.

 

Die Ahlener SG ist ein Verein, in dem der Handball eine lange Tradition hat. Immer wieder führen auch die Wege der Auricher und der Ahlener zusammen.

 

Gemeinsam haben sie bereits in der 2. Bundesliga gespielt. Und die Ahlener hatten ähnlich um die sportliche Zukunft zu kämpfen wie die Auricher. In der Saison 2010/11 traten sie in einer Spielgemeinschaft mit dem ASV Hamm in der 2. Bundesliga an. Die wurde jedoch nach nur einer Saison aus finanziellen Gründen aufgelöst. Ab der Saison 2012/13 spielten die Ahlener dann in der Oberliga Westfalen. Am Ende der Saison 2015/16 gelang der Aufstieg in die 3. Liga. Dort machten die Ahlener am letzten Spieltag den Klassenverbleib perfekt.

 

„Die Kulisse und die Begeisterung sind noch wie vor ein paar Jahren“, sagt Blacha, der sich davon anhand des Videomaterials überzeugen konnte. Dort, in der Friedrich-Ebert-Halle, wollen die Auricher an zuletzt gezeigte Leistungen anknüpfen.

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Im Heimspiel gegen den TuS Ferndorf gab es für die Mannschaft des OHV Aurich (mit Ball Paul Jordan, rechts Nils Goepel) nichts zu holen. Dafür umso mehr in den beiden Auswärtsspielen, die darauf folgten. Am heutigen Freitag steht die dritte Auswärtspartie an. Dann treten die Auricher bei der Ahlener SG an. Foto: Wolfenberg