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Saison-Aus für Torjäger des OHV

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 23.12.2017 | |   1. Herren

Kevin Wendlandt muss nach einer Schulteroperation die komplette Rückrunde zwangspausieren

Aurich. Handball-Drittligist OHV Aurich muss bis zum Ende dieser Saison auf Kevin Wendlandt verzichten. Der Torjäger ist am Donnerstag in Hamburg an der Schulter operiert worden und muss ein halbes Jahr pausieren. 

Die Sehne sei zwar nicht gerissen, so OHV-Teammanager Ewald Meyer, musste aber genäht werden. Dass der 28-jährige Handballer an der Schulter operiert werden muss, stand seit längerem fest. Bereits die ganze Saison hatte er damit Probleme. Die Hoffnungen der OHV-Verantwortlichen, dass Wendlandt nicht so lange aussetzen muss, erfüllten sich damit nicht. 

In den letzten Spielen der Hinrunde hatte Wendlandt wegen einer Ellenbogenverletzung nicht mehr eingesetzt werden können. 

Problem des OHV bleibt damit im Angriff die personelle Besetzung im Rückraum. Denn auch auf Marek Mikeci (Kreuzbandriss) müssen die Auricher bis zum Saisonende verzichten. Und wann der am Ellenbogen operierte Wilke de Buhr wieder einsteigen kann, ist noch offen. 

Die Suche nach Verstärkung gestaltet sich schwierig. „Ein neuer Spieler muss ja für uns auch bezahlbar sein“, so Meyer. 

Hilfe kommt zumindest im Januar von Torben Lemke. Er hat Anfang Dezember sein Referendariat an der IGS Aurich-West erfolgreich beendet und beginnt am 1. Februar als Lehrer in Rastede. Bis dahin wird er definitiv im Team des OHV auflaufen. „Anschließend nur noch im äußersten Notfall“, sagte Meyer. Lemke bleibt aber auf jeden Fall bis zum Ende dieser Saison Mitglied im OHV. 

Mit Sven Seidler wird ein Langzeitverletzter nach einer Schulteroperation im Januar wieder ins Training einsteigen. 

Die Auricher starten am 13. Januar mit einem Auswärtsspiel bei GWD Minden II in die Rückrunde. 

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Der OHV muss bis zum Saisonende verletzungsbedingt auf seinen Torjäger Kevin Wendlandt (Mitte)verzichten. Foto: Wolfenberg