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OHV lässt dem Gegner kein Chance

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 24.11.2018OHV lässt dem Gegner kein | |   1. Herren Spielberichte

Auricher Handballer gewinnen bei der HSG Barnstorf-Diepholz mit 44:31 Toren

Diepholz. Der OHV Aurich ist in der Handball-Oberliga nicht aufzuhalten. Bei der HSG Barnstorf-Diepholz behauptete sich der Tabellenführer am Freitagabend mit 44:31 Toren. Der Gegner war chancenlos und mit dem Ergebnis noch gut bedient. Es war für die Auricher der zehnte Sieg im zehnten Spiel.

Nur in den ersten zehn Minuten hatten die Auricher Probleme. „Da haben uns die Barnstorfer mit ihrer Abwehrtaktik überrascht“, sagte OHV-Teammanager Ewald Meyer. Die Gastgeber waren extrem offensiv aufgetreten. Gleich fünf Spieler störten auf den vorgezogenen Positionen den Angriffsaufbau der Auricher. Zunächst erfolgreich. Zwar glich Oliver Staszewski die HSG-Führung nach gut 90 Sekunden aus. Es sollte für die nächsten vier Minuten jedoch das letzte Tor des OHV gewesen sein. 

Dann aber hatten die Auricher den Bogen raus. Paul Jordan traf in der elften Minute zur ersten Auricher Führung. Sven Seidler, Jannes Hertlein und Tim Stapenhorst bauten den Vorsprung auf drei Tore aus (8:5). HSG-Trainer Dag Rieken änderte daraufhin seine Defensivtaktik etwas. Aufhalten ließen sich die Auricher jetzt aber nicht mehr. Wilke de Buhr und Tim Stapenhorst sorgten mit ihren Toren in der letzten Minute vor der Pause für ein komfortables Polster. 

Dazu hatte auch Edgars Kuksa im Tor des OHV maßgeblich beigetragen. „Er war überragend“, sagte Meyer. 

Sechs Tore Vorsprung zur Halbzeit waren zwar schon ein dickes Pfund. Doch sicher, das Spiel damit auch bereits gewonnen zu haben, war sich Meyer nicht: „Mal sehen, wie die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit laufen.“ 

Die liefen ganz nach dem Geschmack der Auricher. Acht Minuten nach Wiederbeginn waren sie bereits mit zehn Toren weggezogen, zwölf waren es bis zur 42. Minute. Und die Auricher ließen nicht locker. Ihre Abwehr war in den nächsten sechs Minuten unüberwindbar und die eigene Torfabrik lief auf Hochtouren. Der Rest war Formsache mit einem Bonbon am Ende für das Torekonto. 

 

Torfolge: 3:2 (6. Minute), 5:4 (9.), 5:8 (13.), 10:15 (25.), 14:20 (30.); 19:30 (42.), 19:35 (48.), 31:44 (60.). 

OHV Aurich: Kuksa, Möhlmann, Haake; Crnic (10 Tore/davon 4 Siebenmeter), de Buhr (2), Seidler (4), Günsel (2), Groß (4), Staszewski (8/2), Stapenhorst (5), Jordan (3), Schweigart, Hertlein (4), Dallügge (2). 

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Josip Crnic verwandelte nicht nur alle Siebenmeter für den OHV. Archivfoto: Wolfenberg