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36 Teams und stolze Sieger

Erstellt von Heimatblatt: SONJA BLOEMPOTT |

Der OHV Aurich hat den neunten OHV-Jugend-Cup ausgerichtet, blieb dabei aber selbst sieglos.

 

Aurich. Alles lief glatt. - Dieses Fazit ziehen die Organisatoren des neunten OHV-Jugend-Cups zu allererst. An zwei Tagen haben am Wochenende insgesamt 36 Handball-Teams von der E-bis zur A-Jugend in fünf verschiedenen Auricher Sporthallen - unter anderem auch erstmals in der Sparkassen-Arena - gespielt. „Die Stimmung war super, und alle haben sich über die gute Organisation gefreut”, blickt OHV-Sportwart Ulfert Dalügge erfreut auf das sportliche Ereignis zurück.

Nur für den OHV selbst war die Veranstaltung - zumindest sportlich gesehen - nicht ganz so erfolgreich. Die Junioren-Teams des Gastgebers konnten sich in diesem Jahr in keiner der fünf Altersklassen an die Spitze setzen. Die Auricher mussten sich stattdessen mit den Plätzen vier bis sieben in den einzelnen Kategorien zufriedengeben. „Aus sportlicher Sicht kann man schon sagen, dass es für den OHV nicht ganz so gut gelaufen ist. Aber in erster Linie galt das Turnier für uns und auch für die anderen Mannschaften als Vorbereitung auf die Saison”, sagte OHV-Jugendleiter Jörg Schiefelbein. Ganz abgesehen davon, dass es gegen zahlreiche hochklassige Teams auch gar nicht so einfach war, sich durchzusetzen.

Wider Erwarten stellte sich auch der Verzicht auf die Sandhorster Sporthalle, in der ein Tischtennis-Turnier stattfand, und die Ellernfeld-Halle, die nur an einem Tag bespielt werden konnte, nicht als Nachteil heraus. Schiefelbein: „Das lief alles hervorragend. Dadurch, dass wir die Arena nutzen konnten, war es sogar noch komfortabler als sonst. Die Gäste waren davon begeistert.”

Dennoch gab es ein kleines, aber nicht zu unterschätzendes Problem. Dadurch, dass am Sonnabend eine Fortbildung für Schiedsrichter in der Ellernfeld-Halle stattfand, gab es regional einen regelrechten Mangel an Unparteiischen. Von denen, die dennoch für den OHV-Cup zugesagt hatten, fielen dann auch noch zwei aus. In der Endabrechnung bedeutete dies nichts anderes, als das pro Schiedsrichter-Gespann sieben bis acht Spiele pro Spieltag zugeteilt waren. „Ohne die Schiedsrichter hätte das Turnier nicht stattfinden können. Es war klasse, wie sie uns unterstützt haben”, freut sich Schiefelbein über den unermüdlichen Einsatz.

Als Highlight bezeichnete er den Besuch von Michael „Pumpe” Krieter. Der ehemalige Torhüter der Deutschen Handball-Nationalmannschaft war als Trainer der HSG Mönkeberg-Schönkirchen (A-Junioren) in Aurich mit dabei und schaute sich am Samstagabend auch das Pokalspiel der OHV-Drittligamannschaft gegen Schwerin in der Arena an.

„Am wichtigsten ist uns natürlich, dass sich niemand verletzt hat”, resümierte Dalügge. Zwar habe es hier und da ein paar kleine Wehwehchen gegeben, doch die waren kaum der Rede wert.

 

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